) von der Akademie Bildender Künste Wrocław (1995-2003).
Die Biographie von Maria Kieleczewa befindet sich in der Enzyklopädie „Who is who in Polen im Jahre 2003".
In Jahren 2006 - 2013 bin in ein Mitglied des Vorstandes der Hauptvereinigung von Lemken in Polen Polen und die Publikation im Buch „ Die Huzulenkultur and die Edukation", Breslau 2009.
Das künstlerische Schaffen Maria Kieleczawas erwuchs aus den heimatlichen Bräuchen der überlieferten Muster in den Gebieten um Kraków (Krakau) und Rzeszów. Bereits als Kind half sie der Mutter fleißig beim gestalten der Ostereier.
Zur Wende im Kunstschaffen Maria KIELECZAWAS wurde die Ausstellung: „POKUTA- und HUZULENLAND", die Oktober 1995 im OSSOLINEUM WROCŁAW stattfand.
Das Huzulenland (Im Bereich der ostlichen und mittleren Karpaten) war vor dem II. Weltkrieg ein Teil Polens und gehörte in den ostlichen Ausläufern zur Wojewodschaft STANISLAW, grenzten an die Slowakei, Ungarn und Rumänien. Das Gebiet der Karpaten ist die Heimat der HUZULEN, der Gebirgsbewohner, Hirten, die sich vom Frühling bis zum Herbst mit ihren Schafherden beschäftigen, in den Wintermonaten aber als Holzfäller arbeiten.
Die Frauen der Huzulen beschäftigen sich mit der Hausarbeit und einer eigenen Volkskunst. Sie sticken Blusen, Hemden, Trachten, Handtücher, Servietten; gestalten Keramik-Erzeugnisse und Ostereier.
Maria faszinierten besonders die mit der Batik-Technik gestalteten Ostereier.
Ostereier der Huzulen besitzen eine typische Farbgebung, eine reiche Ornamentik, die sie von Ostereiern anderer Gebiete unterscheiden. Die Batik-Technik ist bereits seit dem X. Jhd. bekannt. Sie besteht im Auftragen von heißem Wachs auf die Oberfläche des Eies. Das aufgetragene Wachs schützt die Fläche vor der Aufnahme einer unerwünschten Farbe. Die vom Wachs abgedeckten Flächen bleiben farblos.
Bei Ostereiern der Huzulen dominieren die Farben: gelb, grün, orange, rot, schwarz.
Die Huzulen-Muster beruhen vorwiegend auf Ornamenten mit Begrenzungsstreifen und sind aus einfachen geometrischen Figuren (Dreieck, Rechteck, Ring, Raute, Trapez) aufgebaut.
Die Arbeiten Maria KIELECZAWAS wurden mehrfach in Wrocław (Breslau), dem Ethnographischen Museum, den Galerien „Dwór Polski" (Poln. Hof), „Słowa i Obrazu" (Wort und Bild) und im Klub Muzyki i Literatury (Klub der Musik und Literatur) und in der Messe der Volkskunst in Kazimierz Dolny an der Weichsel, ausgestellt (2006 - 2009 und Internationale Festspiele der Volkskunst von den Gebirgsboden – Zakopane (2009 - 2010.
Maria KIELECZAWA ist Preisträgerin folgender Wettbewerbe:
- II. Preis im Gesamtpolnischen Wettbewerb „DAS OSTEREI" – Gorzów Wielkopolski 1995, 1996,
- I. Preis im Gesamtpolnischen Wettbewerb „OSTEREIER UND OSTERTAFELN" – Warszawa (Warschau), 1997.
- I. Preis im Gesamtpolnischen Wettbewerb „DAS OSTEREI" – Gorzów Wielkopolski, (1998 - 2003)
- GRAND PRIX im Gesamtpolnischen Wettbewerb „OSTEREIER" – Świnoujście (Swinemünde), 1999 - 2000.
- PREIS des Landrates der Wojewodschaft Dolnośląsk (Niederschlesien), 2000.
- I. PREIS im Gesamtpolnischen. Wettbewerb „OSTEREIER" – Świnoujście (Swinemünde), 2001.
- Auszeichnungen im I. Internationalen Wettbewerb ritueller Plastik „Gestalten von Ostereiern" – in Rudniki in der Kategorie „Gestaltung von Ostereiern", 2002, II. Preis – (2003 -2005), 2007.
- das Silberne Kreuz der Verdienste – 2004.
- die Auszeichnung der Liebhaber von Wrocław – 2004.
- das Ehrekreuz augegebene durch den Minister der Kultur und der Nationalerbschaft „Verdienst für die Polnische Kultur – der November 2008".
In den Jahren 2000 - 2008, vertrat die Künstlerin Polen auf den internationalen Messen „OSTEREIERKUNST – OKUMA-", die sich in Köln und Dresden stattfanden.
In den Jahrren 2000 - 2010 vertrat die Künstlerin Polen auf den internationalen Messen in Dresden in Deutschland ( Kulturpalast)
In den Jahren 2003 - 2009 vertrat die Künstlerin Polen auf den Sächsischen Museum der Volkskunst in Dresden (Deutschland)
Im Jahre 2003 vetrat Künstlerin Polen im Programm „POLEN in der EUROPÄEISCHEN UNION", in Athen (Griechenland),
Im Jahre 2004 vertrat die Künstlerin Polen bei folgenden Veranstaltungen: bei der polischen Volkskunstausstelung „Cepeliada" in Oslo (Norwegien), und vor den Olympischen Spielen in Athenen (Griechenland)
Im Jahre 2005 vertrat die Künstlerin Polen in Seligenstadt, (Deutschalnd) in Targen der Kulturkunst in Liberec (Tschechen) und auf der II Festspiele der Ostereier an der Balaton – See in Siofok ( Ungarn)
Panią Marię spotkałem na łemkowskiej Watrze w Żdyni, 21-go lipca, 2002 roku. [wm]
ale czas szybko mija, już 22 lipca., 2007
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Originally Composed: September 1st, 2002
Date last modified: April 30th, 2014